Atonische Anfälle: Ursachen, Symptome, Behandlung, Prognose

Atonische Anfälle sind eine Art generalisierter Anfälle und umfassen einen plötzlichen Verlust des Muskeltonus, der dazu führt, dass der Patient schlaff wird und zu Boden fällt. Atonische Anfälle werden auch als astatische Anfälle, Fallattacken und Fallanfälle bezeichnet. Atonische Anfälle treten selten auf; Sie treten jedoch häufiger bei Kindern als bei Erwachsenen auf. Atonische Anfälle treten häufig bei Kindern auf, die auch andere Arten von Anfällen haben, wie z. B. myoklonische Anfälle oder tonische Anfälle. Atonische Anfälle können in allen Altersgruppen auftreten, treten jedoch häufig bei Kindern auf und setzen sich bis ins Erwachsenenalter fort.

 

Wenn eine Person sitzt oder steht, gibt es eine leichte Kontraktion der Muskeln, die uns hilft, aufrecht zu stehen. Der Patient verliert diese Spannung oder Kontraktion der Muskeln bei atonischen Anfällen, was dazu führt, dass er plötzlich hinfällt und Dinge fallen lässt. Zu Beginn eines atonischen Anfalls kann der Patient einen oder mehrere myoklonische Zuckungen erfahren. Es gibt jedoch verschiedene Arten von Anfällen, bei denen das Kind hinfallen kann, wie zum Beispiel tonische Anfälle. Der Unterschied besteht darin, dass der Patient bei atonischen Anfällen direkt zu Boden fällt; während er/sie bei tonischen Anfällen aufgrund von Muskelkontraktionen nach vorne oder hinten gedrückt wird.

  • Bei atonischen Anfällen kommt es zu einem plötzlichen Verlust des Muskeltonus.
  • Der an einem atonischen Anfall erkrankte Patient wird schlaff und fällt zu Boden.
  • Der Patient kann bei Bewusstsein sein oder kurzzeitig das Bewusstsein verlieren.
  • Bei Patienten mit atonischen Anfällen kommt es zu einem Herabhängen der Augenlider.
  • Es gibt Kopfnicken.
  • Beim atonischen Anfall verliert der Patient den Muskeltonus und wird schlaff und fällt direkt zu Boden. Es ist schwierig, einen atonischen Anfall zu erkennen, wenn der Patient liegt oder sitzt, da er/sie nicht stürzen wird.
  • Atonische Anfälle treten häufig als Kopfabfall bei Babys auf, die nicht aufstehen können.
  • Die Dauer des Anfalls beträgt üblicherweise weniger als 15 Sekunden, einige können jedoch auch mehrere Minuten dauern.
  • Ein Patient mit atonischen Anfällen kann an einem Anfall leiden oder mehrere nacheinander haben.
  • Atonische Anfälle werden auch bei Syndromen wie dem Lennox-Gastaut-Syndrom beobachtet.
  • Nach der atonischen Anfallsattacke wird das Kind schnell wieder bewusst und wach.

Die genaue Ursache atonischer Anfälle ist noch nicht geklärt. Atonische Anfälle werden häufig bei verschiedenen Arten von symptomatischer Epilepsie und sehr selten bei idiopathischer Epilepsie beobachtet.

Untersuchungen für atonische Anfälle

Die Diagnose wird anhand der Beschreibung dieser Anfälle gestellt. Einige Tests wie EEG werden durchgeführt, um die Diagnose zu bestätigen. Andere Untersuchungen, wie z. B. ein EKG, werden durchgeführt, um nach Veränderungen im Herzrhythmus oder im Blutdruck zu suchen und auch um andere Ursachen für einen Sturz des Patienten auszuschließen.

Behandlung atonischer Anfälle

  • Antiepileptika werden zur Behandlung atonischer Anfälle eingesetzt. Der Patient reagiert möglicherweise nicht immer gut darauf.
  • Auch Patienten mit atonischen Anfällen können von einer ketogenen Ernährung profitieren.
  • Die Vagusnervstimulation wird auch zur Behandlung von atonischen Anfällen durchgeführt.
  • Die Corpus Callosotomie ist ein chirurgischer Eingriff zur Behandlung atonischer Anfälle.
  • Der Patient kann auch eine Behandlung für Verletzungen benötigen, die nach einem Sturz bei diesen Anfällen entstanden sind.
  • Atonische Anfälle werden auch als „Sturzattacken“ bezeichnet, da der Patient zu Beginn des Anfalls plötzlich hinfällt, wenn er steht. Aus diesem Grund kann, wenn bekannt ist, dass der Patient an atonischen Anfällen leidet, ein Helm getragen werden, um den Kopf vor Verletzungen zu schützen.

Prognose atonischer Anfälle

Die Prognose für atonische Anfälle hängt von der Diagnose des Syndroms ab. Es gibt einige Epilepsie-Syndrome, die sich allmählich zurückbilden, wenn das Kind heranwächst. In manchen Fällen müssen lebenslang Antiepileptika eingenommen werden.

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