Gesundheit und Wellness

Beeinflusst Muskeldystrophie das Gehirn?

Muskeln sind ein integraler Bestandteil des Körpers und das Funktionieren lebenswichtiger Organe und lebenswichtiger Prozesse ist ohne die Beteiligung von Muskeln nicht möglich. Jedes Problem in der Muskelstruktur führt zu einer Vielzahl von Symptomen, von denen einige tödlich sind. Auch das Gehirn ist von Muskeldystrophie betroffen.

Beeinflusst Muskeldystrophie das Gehirn?

Aufgrund des Mangels an Dystrophin-Protein im Gehirn, das die Muskeln dehnt, wirkt sich Muskeldystrophie auf das Gehirn aus und beeinflusst es. Die Wirkung der Muskeldystrophie ist deutlicher bei der angeborenen Muskeldystrophie als bei der erworbenen Form zu sehen. 1 Im Folgenden sind die Auswirkungen der Muskeldystrophie auf das Gehirn aufgeführt:

  1. Kognitive Beeinträchtigung: Bei Patienten mit Muskeldystrophie kann eine schwere geistige Behinderung auftreten. Die Schwere ist von Person zu Person unterschiedlich. Es gibt eine Verzögerung in der geistigen Entwicklung und der Patient hat Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Die Auffassungsgabe ist auf niedrigem Niveau.
  2. Niedrigerer IQ: Patienten, insbesondere Kinder mit Muskeldystrophie, haben im Vergleich zu normalen Personen im gleichen Alter einen niedrigeren IQ. Dadurch wird die Gehirnentwicklung beeinträchtigt.
  3. Neurale Schrumpfung: Eine neurale Schrumpfung kann auch bei Patienten mit Muskeldystrophie auftreten, da das zur Stärkung des Muskels erforderliche Protein Dystrophin fehlt. Außerdem wird die Dehnungskraft der Neuronen reduziert. Muskeldystrophie kann auch zu einer Verringerung der Anzahl von Neuronen führen. Eine neurale Schrumpfung wird besonders im Bereich des Hirnstamms und des Großhirns beobachtet.
  4. Auswirkung auf das ZNS-Make-up: Der Patient mit Muskeldystrophie kann Anfälle oder Epilepsie erleiden. Dies liegt daran, dass die Isolierkraft der Nervenfasern aufgrund des niedrigen Myelinspiegels reduziert ist und das Gehirn ungetriggerte Signale erzeugt. Darüber hinaus gibt es eine Zunahme von Cholinverbindungen, die auf Anomalien des Gehirns hindeuten.
  5. Verlust von Neuronen: Der Verlust von Neuronen kann auch durch Muskeldystrophie verursacht werden. Dies kann auf das Fehlen verschiedener wichtiger Proteine ​​wie Dystrophin zurückzuführen sein.
  6. Abnormale Dendriten: Eine Verringerung der dendritischen Länge, eine Verzweigung der apikalen Dendriten und die dendritische Verzweigung werden auch bei Muskeldystrophie beobachtet. Darüber hinaus wirken sich die dendritischen Anomalien auch negativ auf die kognitive Entwicklung des Patienten aus.
  7. Synaptische Funktion: Muskelschwäche und Degeneration aufgrund von Muskeldystrophie beeinträchtigen die synaptische Funktion. Einige Studien kommen zu dem Schluss, dass bei Muskeldystrophie eine Myasthenie wie eine synaptische Dysfunktion vorliegt.
  8. Auswirkung auf das EEG: Progressive Muskeldystrophie hat Auswirkungen auf die Gehirnfunktion und wird direkt durch das EEG diagnostiziert. Es zeigt einen langsamen dominanten Rhythmus und eine diffuse langsame Aktivität.
  9. Muskel-Augen-Gehirn-Krankheit: Diese Krankheit tritt typischerweise bei Japanern auf. Bei dieser Krankheit erkennen die Gehirnzellen während der fötalen Entwicklung im Uterus nicht den richtigen Wachstumsort, was zu schwerer geistiger Behinderung und Sehproblemen führt.
  10. Anomalien der weißen Substanz: Anomalien der weißen Substanz sind mit der Muskeldystrophie und dem Myelinproblem verbunden. Myelin ist die Substanz, die die Nervenfasern umhüllt und für die elektrische Isolierung verantwortlich ist. Die Auswirkungen der Anomalien der weißen Substanz beeinträchtigen jedoch nicht unbedingt die Gehirnfunktionen.

Symptome der Muskeldystrophie

Im Folgenden sind die Symptome der Muskeldystrophie aufgeführt:

  1. Schmerzen: Da auch die Skelettmuskulatur von der Erkrankung betroffen ist, verursacht jede Bewegung Schmerzen. Aufgrund des Fehlens von Dystrophin, das den Muskeln Dehnungskraft verleiht, konnten sich die Muskeln nicht zusammenziehen und entspannen.
  2. Muskelschwund: Da aufgrund leichter bis mäßiger Schmerzen keine körperliche Aktivität stattfindet, kommt es zu einem Muskelschwund.
  3. Atemdepression: Die Atmung ist der Prozess, der durch die Koordination der Muskeln erfolgt. Wenn sich die Muskeln aufgrund von Nichtdehnung nicht zusammenziehen und entspannen, kann dies zu einer Atemdepression führen.
  4. Herzkomplikationen: Dies sind die schwerwiegendsten Symptome der Muskeldystrophie, da die Krankheit auch die Herzmuskeln betrifft. 2
  5. Muskelkrämpfe: Der Patient mit Muskeldystrophie leidet auch unter Muskelkrämpfen.
  6. Schwierigkeiten beim Gehen: Aufgrund von Muskelschwäche und Denegation kann der Patient entweder nicht gehen oder hat Schwierigkeiten beim Gehen. 2
  7. Skoliose: Die Krümmung der Wirbelsäule ist eines der Hauptsymptome der Muskeldystrophie.

Fazit

Die Auswirkungen der Muskeldystrophie auf das Gehirn umfassen kognitive Beeinträchtigung, niedrigeren IQ, neuronale Schrumpfung, Verlust von Neuronen, abnormale Dendriten und synaptische Dysfunktion. Verschiedene Medikamente werden verwendet, um die Auswirkungen zu kontrollieren, wie z. B. Antikonvulsiva, um Anfälle zu behandeln.

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