Gesundheit und Wellness

Gibt es eine Operation für Narkolepsie?

Narkolepsie ist eine chronische neurologische Störung, die die Fähigkeit beeinträchtigt, wach zu bleiben, insbesondere tagsüber. Zwei der Hauptsymptome der Narkolepsie sind übermäßige Tagesmüdigkeit und fragmentierter Nachtschlaf. Letzteres stellt ein Problem mit dem richtigen Schlafen in der Nacht dar. 

Obwohl Menschen mit Narkolepsie häufig Episoden von Schlafattacken erleben, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie mehr schlafen als ein normaler Mensch. Denn sie bekommen nur kleine Portionen erholsamen Schlaf und schlafen nachts kaum gut genug. Es gibt zwei Haupttypen von Narkolepsie; Typ-1-Narkolepsie, die Katalepsie und Typ-2-Narkolepsie ohne Kataplexie umfasst.

Inhaltsverzeichnis

Gibt es eine Operation für Narkolepsie?

Es gibt kein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Narkolepsie. Die Hauptmethoden zur Behandlung von Narkolepsie zielen auf die Behandlung der Symptome ab. Unabhängig davon gibt es mögliche klinische Studien, die ausprobiert werden können, um neue Wege zur Behandlung von Narkolepsie zu entdecken. Es wurde eine Studie über das anästhetische Management von Narkolepsie-Patienten während einer Operation durchgeführt. Die Studie konzentrierte sich hauptsächlich auf das Ansprechen auf Anästhetika während der perioperativen Phase. Bei Patienten mit autonomer Dysregulation oder Patienten mit sich verschlechternder Narkolepsie wurden intra-/postoperativ Komplikationen berichtet. Es wurde festgestellt, dass Narkolepsie-Patienten, die sich einer Neurochirurgie unterzogen, an der der Hypothalamus, der dritte oder vierte Ventrikel beteiligt war, eine neu aufgetretene Narkolepsie entwickelten. Abschließend wurde festgestellt, dass es an prospektiven klinischen Studien bei Patienten mit Narkolepsie mangelt. Deswegen, bei Operationen, die den Hypothalamus oder den dritten und vierten Ventrikel betreffen, sollte eine postoperative Überwachung auf Symptome einer Narkolepsie erfolgen. Für die Zukunft bedarf es einer besseren Definition der perioperativen Risiken bei der Anästhesie bei Patienten mit Narkolepsie.(2)

Behandlungen für Narkolepsie

Bei Patienten, bei denen Narkolepsie diagnostiziert wurde, besteht der erste Behandlungszyklus in der Regel darin, die Art der Narkolepsie zu diagnostizieren, an der ein Patient leidet. Von dort aus wird auf der Grundlage der Agenda eine Behandlungsentscheidung getroffen, die entweder die Förderung der Wachsamkeit und die Verringerung übermäßiger Tagesmüdigkeit oder die Behandlung der Symptome des Patienten sein kann. Häufig verwendete Medikamente zur Behandlung von Narkolepsie umfassen stimulierende Medikamente, z. B. Modafinil (Provigil), Armodafinil (Nuvigil), Methylphenidat (Ritalin) und Natriumoxybat (Xyrem), trizyklische Antidepressiva wie Protriptylin (Vivactil) und Clomipramin (Anafranil) sowie selektives Serotonin Wiederaufnahmehemmer wie Fluoxetin (Prozac) und Sertralin (Zoloft). (1)

Auch bei Patienten mit Narkolepsie ist eine Änderung des Lebensstils erforderlich. Einige der besten Möglichkeiten, Ihr Leben an Ihren Zustand anzupassen, sind: Vermeiden Sie den Konsum von Alkohol und anderen Drogen, die möglicherweise nicht gut mit verschriebenen Medikamenten harmonieren, haben Sie einen Schlafplan, machen Sie tagsüber kurze Nickerchen und nehmen Sie auch keine schädlichen Aktivitäten wie Autofahren vor, wenn Sie sich schläfrig fühlen. Stellen Sie ansonsten sicher, dass Sie sich gut ernähren, regelmäßig Sport treiben und Koffeingetränke in geregelten Mengen zu sich nehmen, um die Wachsamkeit zu fördern. (1)

Wichtige Fakten über Narkolepsie

Narkolepsie ist nicht nur eine chronische neurologische Erkrankung, sondern auch eine Autoimmunerkrankung. Dies liegt daran, dass es durch eine Autoimmunreaktion auf eine virale oder bakterielle Infektion im Körper ausgelöst werden kann. Es ist auch mit abnormalen Hypocretinhormonspiegeln verbunden, insbesondere bei Typ-1-Narkolepsie, von der angenommen wird, dass sie eine nachteilige Wirkung der Autoimmunreaktion ist. Das Risiko, an Narkolepsie zu erkranken, ist höher bei Personen, die eine Vorgeschichte von Narkoleptikern in ihrer Familienanamnese haben, genauer gesagt bei Verwandten ersten Grades.

Narkolepsie ist keine so seltene Erkrankung, da die Wahrscheinlichkeit besteht, dass 1 von 2000 Personen an dieser Erkrankung leidet. Darüber hinaus können Menschen jeden Alters narkoleptisch werden; Die meisten Fälle betreffen jedoch Personen zwischen 10 und 30 Jahren. Eine weitere wichtige Tatsache, die Sie im Auge behalten sollten, ist, dass Narkolepsie nicht heilbar ist. Es kann das Leben schwierig machen, aber mit Medikamenten und Lebensstilanpassungen können Sie ein normales, gesundes Leben führen. Trotzdem werden Sie immer noch Anfälle von Tagesmüdigkeit erleben, aber durch Nickerchen können die Schlafanfälle minimiert werden. (2)

Fazit

Es gibt kein chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Narkolepsie. Durch bestimmte klinische Studien können Operationen jedoch in ein Mittel integriert werden, um den Zustand weiter zu unterschätzen und Wege zu finden, ihn besser zu handhaben. Im Moment ist die beste Möglichkeit, Narkolepsie neben ihren Symptomen zu behandeln, die Einnahme von Medikamenten, die für verschiedene Symptome bestimmt sind, und Änderungen des Lebensstils, um das Leben mit der Erkrankung zu ermöglichen.

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