Ist Kokosöl gut für Epilepsie?

Kokosöl gilt als gut für Menschen mit Epilepsie. Kokosöl hat eine Verbindung namens Medium Chain Triglycerides (MCTs), die sich als wirksam bei der Kontrolle von Anfällen bei Patienten mit Epilepsie erweist.

Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die in Kokosöl enthaltenen Fettsäuren in Ketone umgewandelt werden, was die Anfallsepisoden reduziert. Das Kokosnussöl enthält MCTs, die in die Leber gelangen, um sich in Ketonkörper umzuwandeln, die eine Ketose induzieren, die bei der Kontrolle von Anfällen hilft. Die in Kokosnussöl enthaltenen MCTs erhöhen die Durchblutung und reduzieren so das Auftreten von Anfällen.

Wie verwendet man Kokosöl in der täglichen Ernährung, um Anfälle zu reduzieren? – Kokosöl soll für wirksame Ergebnisse bei der Verringerung von Anfällen konsumiert werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kokosöl in die tägliche Ernährung einzuführen.

  • Kokosöl kann als normales Speiseöl zum Kochen von Speisen für Menschen mit Epilepsie verwendet werden.
  • Kokosöl kann als Dressing in Salaten verwendet werden.
  • Menschen mit Epilepsie können Kokosöl als Brotaufstrich verwenden.

Was ist die Dosierung von Kokosnussöl für Menschen mit Epilepsie?

Kokosöl erweist sich nur dann als wohltuend und unbedenklich, wenn es in der richtigen Menge bei Epilepsie konsumiert wird. Gemäß den medizinischen Richtlinien sind 20 Gramm MCT der Behandlungsbereich. Eine so kleine Menge MCT kann mit 2-4 Esslöffeln Kokosöl täglich abgedeckt werden. Es sollte daran erinnert werden, dass ein großer Konsum von Kokosöl möglicherweise nicht förderlich ist und andere Probleme ins Spiel bringen kann. Daher sollte eine begrenzte Menge des Öls verbraucht werden.

Es ist im Wesentlichen wichtig, die Vorsichtsmaßnahmen zu kennen, die vor dem Verzehr von Kokosnussöl bei Epilepsie zu treffen sind.

  • Es sollte darauf geachtet werden, dass der Epilepsiepatient keinerlei allergische Zustände gegenüber Kokosöl hat. Der Hausarzt sollte konsultiert werden, um jegliche Form von Komplikationen zu vermeiden.
  • Es sollte auch darauf geachtet werden, dass schwangere oder stillende Frauen mit Epilepsie weniger Kokosöl einnehmen sollten, um jegliche Form von Risiken in dieser entscheidenden Zeit zu vermeiden.

Was sind die anderen Quellen für die Erhöhung der Ketone bei Menschen mit Epilepsie?

Patienten mit Epilepsie wird normalerweise empfohlen, eine ketogene Diät einzuhalten. Eine ketogene Ernährung zeichnet sich durch sehr kohlenhydratarme und fettreiche Ernährung aus. Solche Diäten helfen bei der Erhöhung der Ketone im Körper, was auf natürliche Weise Anfälle reduziert.

  • Die ketogene Ernährung hat sich insbesondere als Behandlungsverfahren bei medikamentenresistenter Epilepsie bei Kindern bewährt.
  • Die ketogene Ernährung enthält eine große Menge Fett, was die Konzentration von Ketonen im Blut stark erhöht.

Was sind die anderen Faktoren, die helfen, Anfälle zu reduzieren?

Es ist wichtig zu verstehen, dass nur die Einnahme von Kokosnussöl bei Epilepsieanfällen möglicherweise nicht die heilsame Wirkung hat. Der Patient muss sich neben Kokosöl für andere Präventionsmethoden entscheiden.

  • Die Einnahme von vom Arzt verordneten Antiepileptika ist wichtig. Das Überspringen der Medikamentendosen wird sich nicht als vorteilhaft erweisen, um die Anfälle zu reduzieren.
  • Der Patient sollte die Zeitpunkte der Medikamente zusammen mit der Dosis und den Nebenwirkungen kennen.
  • Der Patient sollte den Arzt über andere eingenommene Medikamente informieren. Es kann vorkommen, dass die Antiepileptika andere Medikamente beeinflussen. Dies kann verschiedene unbekannte Nebenwirkungen verursachen, die verhindert werden können, wenn sie vorher informiert werden.
  • Frauen im gebärfähigen Alter sollten die Wirkung von Arzneimitteln gegen Krampfanfälle kennen. Wenn eine Frau eine Familie plant, sollte dies dem Arzt mitgeteilt werden.
  • Der Patient sollte keinesfalls die Nachsorgetermine beim Arzt verpassen.
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