Kann die Schockleber rückgängig gemacht werden?

Die Schockleber ist auch als ischämische Hepatitis , akuter Leberinfarkt oder hypoxische Hepatitis bekannt und ist ein Zustand verminderter Durchblutung (Durchblutung) und/oder passiver Stauung der Leber, der zu einer Schädigung der Leberzellen (Nekrose) aufgrund einer signifikanten Hypotonie und/oder Hypovolämie führt . Die Prävalenz der Schockleber wurde auf Intensivstationen (ICU) mit etwa 2,4–11 % festgestellt, was bei Patienten mit kritischen Erkrankungen wie schwerer Anämie, chronischer Herzbeutelverengung, Herzstillstand und Schock häufig vorkommt. Im Allgemeinen ist Hepatitis die Entzündung der Leber, die meistens bei viraler Hepatitis oder toxischer Hepatitis mit einem Anstieg der Leberenzyme auftritt; Schockleber zeigt jedoch einen Anstieg der Leberenzyme ohne Leberentzündung.

Patienten mit Schockleber zeigen Symptome wie Müdigkeit , Schwäche, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit, Leberempfindlichkeit, Hepatomegalie, geringe Urinausscheidung (Oligurie) und geistige Verwirrtheit, die in seltenen Fällen sogar zu Leberkoma führen können. Wenn der Patient eine vorbestehende Leberzirrhose hat, kann dies sogar zu Leberversagen führen.

Kann die Schockleber rückgängig gemacht werden?

Schockleber kann rückgängig gemacht werden. Die Behandlung der Schockleber hängt von der Identifizierung der zugrunde liegenden Ursache und deren Behandlung ab, wodurch die Schockleber rückgängig gemacht werden kann. Daher ist die Schockleber ein reversibler Zustand. Eine Schockleber kann mit toxischer Hepatitis (Paracetamol-Vergiftung) oder Virushepatitis fehldiagnostiziert werden, da in beiden Situationen eine Erhöhung der LFTs vorliegt, daher sollten diese Zustände bei der Behandlung einer Schockleber ausgeschlossen werden.

Wenn die Schockleber auf eine Infektion wie Sepsis zurückzuführen ist, kann sie mit einer Antibiotikatherapie behandelt werden. Wenn es auf eine schwere Hypotonie oder Dehydration zurückzuführen ist, kann es mit IV-Flüssigkeiten und einer Überwachung der Ernährung und Salzaufnahme behandelt werden. Wenn es auf ein Blutgerinnsel zurückzuführen ist, sollten Maßnahmen ergriffen werden, um das Blutgerinnsel zu entfernen oder aufzulösen. In sehr seltenen Fällen kann eine Schockleber zu Leberversagen und Tod führen. Im Allgemeinen verschwindet oder kehrt sich die Schockleber in sehr kurzer Zeit zurück, normalerweise innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach der Behandlung der zugrunde liegenden Ursache.

Eine Schockleber wird durch eine Beeinträchtigung des Blutflusses oder des Sauerstoffs und/oder beider zur Leber verursacht. Die häufigste Ursache für eine Schockleber ist die verminderte Durchblutung des Körpers, die zu einer verminderten Durchblutung der Leber führt. Bei Herzinsuffizienz oder plötzlichem/akutem starkem Blutdruckabfall aufgrund von schwerer Dehydration, starken Blutungen und/oder einer schweren Infektion im Körper kann die Durchblutung verringert sein. Die Abnahme des Sauerstoffgehalts im Körper kann zu schweren Atemwegserkrankungen beitragen, die auch zu einer Schockleber führen können. Es kann auch einen erhöhten Bedarf an Blut oder Sauerstoff im Körper geben, wie z. B. bei einer Sepsis, was ebenfalls zu einer Schockleber führen kann.

Eine Schockleber kann auch durch blockierte Blutgefäße der Leber verursacht werden, einschließlich sowohl der Leberarterie als auch der Pfortader, entweder aufgrund einer Verengung oder Blockierung der Gefäße. Die häufigste Ursache für ein verstopftes Blutgefäß ist ein Blutgerinnsel, auch Thrombose genannt. Blutgerinnsel können auf Blutgefäßverletzungen zurückzuführen sein, wie z. B. bei Lebertransplantationen, Aneurysma der Leberarterie, Vaskulitis, Sichelzellenkrise, Endokarditis, Tumoren und bestimmten Blutgerinnungsstörungen, entweder angeboren oder erworben.

Diagnose einer Schockleber

Die Diagnose einer Schockleber wird mit Hilfe von Leberfunktionstests bestätigt, die abnormal erhöhte Spiegel von Lebertransaminaseenzymen, einschließlich ALT und AST, zeigen, die 10.000 U/L überschreiten können. LFT ist ein Marker für die ordnungsgemäße Leberfunktion und bestimmt, ob sie beschädigt ist oder nicht. Wenn die Leber nicht richtig funktioniert oder geschädigt ist, werden die AST- und ALT-Spiegel im Blut erhöht sein. Blutgerinnungstests können auch bei Blutgerinnungsstörungen oder bei entsprechendem Verdacht durchgeführt werden. Bildgebende Verfahren wie Doppler-Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT), Magnetresonanzangiographie (MRA) und Arteriographie der Blutgefäße der Leber können ebenfalls durchgeführt werden, um Blutgerinnsel in Lebergefäßen zu bestimmen.

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