Massagetherapie bei Multipler Sklerose (MS): Vorteile – Schmerz, Stressabbau

Multiple Sklerose ist eine Erkrankung, bei der das Myelingewebe, das die Nerven bedeckt, entzündet ist. Diese Entzündung variiert; es kann sich verschlechtern und dann allmählich abklingen. Nach der Entzündungsreaktion kommt es zur Bildung von Narbengewebe, das die neurologische Funktion des Patienten behindert. Häufig sind Rückenmark, Hirnstamm und Hirnnerven betroffen.

Massagetherapie ist sehr vorteilhaft für Patienten, die an Multipler Sklerose leiden. Massagetherapie hilft beim Stressabbau und lindert MS-Symptome wie Schmerzen und Funktionsverlust.

Massagetherapie bei Multipler Sklerose (MS)

  • Die bei MS-Patienten durchgeführte Massagetherapie hängt von der Intensität der Erkrankung und ihrem Stadium ab. Eine Massagetherapie sollte im akuten Stadium einer Exazerbation der MS vermieden werden, da sie die Schmerzen und Beschwerden verschlimmert.
  • Die Tiefengewebsmassage wirkt Wunder bei der Entspannung der angespannten und verknoteten Muskeln und hilft bei der Linderung der Schmerzen.
  • Triggerpunkttherapie ist auch bei MS von Vorteil.
  • Die schwedische Massagetherapie umfasst eine sanfte Massage und wird in der Anfangs- oder akuten Phase empfohlen, da bereits leichter Druck beim Patienten Schmerzen verursacht.

Vorteile der Massagetherapie bei Multipler Sklerose (MS)

Das größte Problem, mit dem MS-Patienten konfrontiert sind, ist Muskel- und Gelenksteifheit. Dies schränkt ihre Funktionalität und Mobilität stark ein. Die Massagetherapie hilft, indem sie die Durchblutung dieser Körperteile anregt, was wiederum den Heilungsprozess beschleunigt und die Flexibilität erhöht. Massagetherapie hilft auch dabei, den Ansturm der Krankheit aufzuhalten und die Prognose zu verbessern. In schweren Fällen kann auch eine Muskelschwäche zu einer Atrophie führen, die zu einer weiteren Verschlechterung des Zustands des Patienten führt. In einem solchen Fall hilft die Massagetherapie bei der Erhöhung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung der betroffenen Muskeln und hilft auch bei der Wiedererlangung von Gesundheit und Energie.

  • Schmerzlinderung – Die Mehrheit der Patienten, die an Multipler Sklerose leiden, leidet unter Schmerzen, da ihre sensorischen Nerven bei dieser Erkrankung betroffen sind. Die Patienten leiden unter Gesichtsschmerzen, Brennen in den Gliedern usw. All diese Schmerzen beeinträchtigen die Funktionalität des Patienten. Die Massagetherapie profitiert von diesen Schmerzen, indem sie sie lindert. Während der Massage übt der Masseur Druck auf die schmerzenden Stellen aus, was zu einer Schmerzlinderung führt.
  • Verbesserte Flexibilität – Multiple Sklerose verursacht Gelenk- und Muskelsteifheit, die die Bewegungen eines Patienten beeinträchtigt. MS verursacht verschiedene Muskelprobleme, einschließlich Muskelkrämpfe, Schwierigkeiten beim Gehen und vermindertes Gleichgewicht und Koordination. Multiple Sklerose beeinträchtigt auch die Fähigkeit des Patienten, seine Arme und seine Feinmotorik zu bewegen, wie z. B. das Heben kleiner Gegenstände mit den Händen. Die Patienten leiden auch unter Schwäche und Zittern in Armen und Beinen. Massagetherapie hilft den Patienten mit all diesen Problemen. Das Massieren der Beine hilft bei der Verringerung der Spastik, wo sich die Muskeln zusammenziehen und angespannt werden. Massagetherapie verbessert auch erheblich die Flexibilität und Mobilität.
  • Stressabbau – Stress in Schach zu halten ist Teil der Behandlung von Multipler Sklerose, da Stress dazu neigt, die MS-Symptome zu verschlimmern oder auszulösen. Patienten, die eine Remission ohne Symptome haben, wenn sie gestresst werden, dann können ihre Multiple-Sklerose-Symptome wieder auftreten. Massagetherapie hilft bei der Reduzierung des Stresses bei Patienten mit Multipler Sklerose und hilft den Patienten beim Entspannen. Neben der körperlich wohltuenden Wirkung einer Massage trägt auch die Atmosphäre einer Massagesitzung zum Stressabbau bei, zB wenn während einer Massagesitzung beruhigende Musik gespielt wird, führt dies dazu, dass sich der Patient entspannter und ruhiger fühlt.

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