Sind Gummibärchenimplantate besser als Silikon?

Sind Gummibärchenimplantate besser als Silikon?

Silikon- und Gummibärchenimplantate bestehen beide aus Silikon. Die Unterschiede liegen in der Form und dem Zusammenhalt der beiden Implantate. Gummibärchenimplantate sind im Grunde vorgeformt, um natürliche Brüste zu imitieren, die von Natur aus sehr kohäsiv sind und ihre Form behalten. Aufgrund der Eigenschaft, fest zu sein, wird es als „Gummibär“-Implantat bezeichnet.

Normale Silikonimplantate sind rund und von Natur aus weniger kohäsiv, fühlen sich weicher an und haben mehr Flüssigkeit, wodurch die Implantate ihre Form mit Bewegung und Schwerkraft ändern können. Beide Implantate haben ihre eigenen Vor- und Nachteile und können entsprechend den Anforderungen des Patienten verwendet werden.

Was sind die Vor- und Nachteile von Gummibärchen-Implantaten?

Jede Implantatform hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen von Gummibärchen-Implantaten gehören:

Kohäsivität: Kohäsiv und fester als andere Implantate. Dies bedeutet, dass sie selbst bei dünner Haut weniger Wellenbildung aufweisen.

Kein Auslaufen: Das in den Implantaten vorhandene Silikon tritt bei einem Bruch nicht aus. Dies ist ein Vorteil gegenüber den normalen Silikonimplantaten, da letztere zum Auslaufen neigen.

Kontur: Beim Nachteil geht es vor allem darum, dass Gummibärchen-Implantate konturiert sind. Selbst wenn sie sich um einen kleinen Betrag drehen, kann der Patient daher eine Asymmetrie haben, und dies erfordert eine Wiederholung.

Können Gummibärchen-Implantate reißen?

Bei einem Gummibärchen-Implantat führt ein beschädigtes Implantat nicht dazu, dass das Gel in den Körper austritt. Obwohl es beschädigt werden oder versagen kann, wird das Gummibärchen-Implantat überhaupt nicht reißen. Der auftretende Schaden weist keine Symptome auf und das Implantat sieht weiterhin so aus und fühlt sich an wie zuvor. Dies wird als stiller Bruch bezeichnet. Die einzige Möglichkeit, solche Schäden zu erkennen, ist eine MRT-Untersuchung. Aus diesem Grund wird dem Patienten empfohlen, in regelmäßigen Abständen nacheinander zu einer MRT-Untersuchung zu gehen, um eventuelle Probleme festzustellen.

Nach der Operation ist eine angemessene Nachsorge erforderlich. Die folgenden Punkte sollten nach der Brustoperation beachtet werden:

Überwachung: Die Genesung nach der Brustoperation wird überwacht. Die durchgeführten Implantate werden in Gaze oder einen chirurgischen BH gewickelt.

Schmerzen: Nach der Operation kann der Patient mit Schmerzen, Schwellungen und Empfindlichkeit rechnen. Solche Effekte können etwa einen Monat anhalten, sollten aber mit der Zeit heilen.

Narben: Narben nach der Brustoperation sind wie bei jeder anderen Operation normal. Bei den meisten Frauen verblassen Narben mit der Zeit zu dünnen Linien.

Medikamente: Gegen Schmerzen und Übelkeit können Medikamente verschrieben werden. Im Falle von Blutungen oder Rötungen der Brust und anderen Symptomen sollte dies sofort dem Arzt gemeldet werden.

Verwenden Sie einen Verband: Der Patient benötigt möglicherweise einen postoperativen BH oder einen Kompressionsverband zur zusätzlichen Unterstützung während des Heilungsprozesses.

Vorsichtige Aktivität: Der Patient kann möglicherweise innerhalb von zwei Wochen wieder arbeiten. Dennoch sollte für mindestens zwei Wochen jede Form von anstrengender Tätigkeit vermieden werden.

Regelmäßige Besuche: Die geplanten Kontrollbesuche sollten nicht versäumt werden. Es sollten die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Dadurch wird eine schnelle Genesung nach der Operation gewährleistet.

Gelegentliche Tests: Richtige empfohlene Tests wie MRT oder Mammographien sollten unbedingt durchgeführt werden. Die so durchgeführten Tests zielen darauf ab, den Fortschritt des Heilungsprozesses zu überwachen. Im Falle eines Implantatbruchs oder einer anderen Form von Defekt helfen die Tests bei der Bestätigung.

Es sollte daran erinnert werden, dass die Nachsorge für regelmäßige Kontrolluntersuchungen ebenso wichtig ist wie die Operation selbst, um ein normales Leben nach der Operation zu führen.

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