Stadien der Parkinson-Krankheit und ihre frühen und späten Symptome

Die Parkinson-Krankheit ist eine häufige neurodegenerative Erkrankung. Es ist gekennzeichnet durch fortschreitenden Verlust der Muskelkontrolle, Steifheit, Langsamkeit und Gleichgewichtsstörungen. Mit fortschreitender Krankheit zeigt der Patient Symptome wie Schwierigkeiten beim Gehen, Sprechen und Erledigen einfacher Aufgaben.

Der Beginn der Parkinson-Krankheit im Erwachsenenalter ist sehr häufig und tritt hauptsächlich bei Menschen im Alter von 60 Jahren oder älter auf. Ein früher Beginn, dh ein Alter zwischen 21 und 40 Jahren, oder ein juveniler Beginn, dh ein Alter unter 21 Jahren, können ebenfalls auftreten. Bevor Sie die frühen und späten Symptome der Parkinson-Krankheit kennen, müssen Sie sich die Stadien dieser Krankheit ansehen.

Stadien der Parkinson-Krankheit

Wie von der Stiftung für Parkinson-Krankheit unterstützt, gibt es fünf Stadien dieser Krankheit,

Stadium 1: In diesem Stadium zeigt der Patient leichte Symptome, die die Lebensqualität nicht beeinträchtigen.

Stufe 2: Mit fortschreitender Krankheit beginnen sich die Symptome zu verschlechtern und die Bewältigung der täglichen Aktivitäten wird schwieriger und der Patient braucht mehr Zeit, um sie zu vervollständigen.

Stadium 3: Dieses Stadium gilt als mittleres Stadium der Parkinson-Krankheit. Der Patient beginnt, das Gleichgewicht zu verlieren, und eine Sturzneigung ist sehr häufig. Die Bewegung des Patienten wird langsam. Es besteht eine sichtbare Beeinträchtigung bei der Ausführung alltäglicher Aktivitäten wie Anziehen, Essen oder Zähneputzen.

Stadium 4: Die Krankheit schreitet in diesem Stadium weiter fort und der Patient benötigt Unterstützung beim Gehen und bei der Durchführung alltäglicher Aktivitäten.

Stadium 5: Dies ist das am weitesten fortgeschrittene Stadium der Parkinson-Krankheit. Der Patient benötigt jetzt Vollzeithilfe zum Leben, da er nicht in der Lage ist, alleine zu gehen. Der Patient ist bettlägerig und kann auch unter Halluzinationen und Wahnvorstellungen leiden .

Die Parkinson-Krankheit beginnt in den Gehirnzellen, die als Neuronen bekannt sind. Neuronen setzen eine Substanz namens Dopamin frei und steuern die Bewegungen des Körpers. Die Symptome der Parkinson-Krankheit beginnen, wenn die Neuronen absterben und der Dopaminspiegel im Gehirn abnimmt. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass das Gehirn bis zum Auftreten der Symptome etwa 60-80 Prozent der Neuronen verloren hat.

Die frühen Symptome der Parkinson-Krankheit werden oft übersehen, da sie sehr mild sind. Sie beginnen normalerweise auf einer Körperseite und stehen im Zusammenhang mit willkürlichen oder unwillkürlichen motorischen Funktionen.

Zittern: Dies ist eines der auffälligsten frühen Symptome der Parkinson-Krankheit. Der Patient erlebt Zuckungen , Zittern der Finger, Hand oder Fuß. Dieses Zittern tritt im Ruhezustand auf, aber nicht, wenn die Person an einer Aufgabe beteiligt ist. Sie können sich verschlimmern, wenn der Patient müde, aufgeregt oder stark gestresst ist.

Steifheit: Der Patient kann Steifheit und Verlangsamung der Bewegungen erfahren. Da die Parkinson-Krankheit vor allem ältere Menschen oder Menschen ab dem 60. Lebensjahr betrifft, ist Starrheit bei vielen eine absolut normale Entwicklung. Bei Patienten mit Parkinson-Krankheit verschwindet die Steifheit nicht, wenn der Patient mit der Bewegung beginnt. Der Patient erlebt einen schlurfenden Gang und ruckartigere Bewegungen.

Mikrographie: Zu den frühen Symptomen der Parkinson-Krankheit gehören auch Mikrographien. Dies ist eine medizinische Terminologie für kleine Handschriften. Den Parkinson-Patienten erscheint die Schrift verkrampft. Die Alphabete erscheinen kleiner als normal, und die Wörter sind dicht beieinander. Dies geschieht aufgrund der Steifheit der Muskeln und Schmerzen. Feine Handbewegungen gehen verloren.

Schlafprobleme: Mit zunehmendem Alter treten Schlafstörungen auf, aber bei einem Patienten mit Parkinson-Krankheit kann es vorkommen, dass er sich häufig hin und her wälzt, um den Schlaf zu verhindern. Während Schlafstörungen eines der frühen Symptome der Parkinson-Krankheit sind, kann der Patient auch unkontrollierbare Bewegungen wie Tritte, Bewegungen der Hand oder sogar einen Sturz aus dem Bett erfahren.

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Veränderungen in der Stimme: Ein Patient in den frühen Stadien der Parkinson-Krankheit spricht oft in einem tiefen Ton und mit heiserer Stimme. Obwohl die Stimme kristallklar ist, kommt es zu einer unbeabsichtigten Verlangsamung der Sprache. Der Patient kann auch undeutliche Sprache erfahren.

Maskierung: Patienten mit Parkinson-Krankheit blicken ausdruckslos oder ernst, selbst während eines unbeschwerten Gesprächs. Die Krankheit erschwert die Bewegung oder die Kontrolle der Gesichtsmuskeln, was zu einem leeren Blick des Patienten führt. Dies ist auch eines der häufigsten Frühsymptome der Parkinson-Krankheit.

Körperhaltung: Bei der Parkinson-Krankheit wird eine gebeugte oder gebeugte Körperhaltung bemerkt. Beeinträchtigung oder verlorene Reflexe erschweren die Anpassung oder Aufrechterhaltung des Gleichgewichts, was ein frühes Symptom der Parkinson-Krankheit darstellt.

Spätsymptome der Parkinson-Krankheit

Der fortgesetzte Verlust von Gehirnzellen führt zu sekundären oder späten Symptomen der Parkinson-Krankheit. Die Symptome sind individuell verschieden.

  • Verwirrung des Geistes
  • Angst, Stress und Unsicherheit
  • Gedächtnisverlust
  • Demenz
  • Hautprobleme
  • Erektionsstörungen
  • Verlust des Geruchssinns
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Depression
  • Verstopfung
  • Häufigkeit und Dringlichkeit des Urinierens
  • Übermäßiger Speichelfluss
  • Halluzinationen und Wahnvorstellungen

Dies sind einige der bekannten frühen und späten Symptome der Parkinson-Krankheit. Obwohl es sich um eine schwere und fortschreitende Erkrankung handelt, gilt die Parkinson-Krankheit nicht als tödlich. Mit einer guten Behandlung können Patienten ein langes und produktives Leben führen.

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