Was verursacht Kompressionsatelektase?

Der Begriff Atelektase wird mit dem Kollaps einer peripheren Lungenregion, ob segmental oder lobär, oder mit dem massiven Kollaps einer oder beider Lungen assoziiert, was die Unmöglichkeit des Gasaustauschs begründet.

Diese anomale Situation ist eine Folge verschiedener pulmonaler oder extrapulmonaler Erkrankungen, sodass diese pathologische Entität keine Krankheit an sich ist, sondern die Manifestation einer zugrunde liegenden pulmonalen Pathologie.

Was verursacht Kompressionsatelektase?

Bei der Kompressionsatelektase tritt der Lungenkollaps auf, weil das Parenchym durch eine äußere Ursache komprimiert wird, was zu einer alveolären Luftabgabe durch die durchlässigen Atemwege führt.

Beim Kollaps durch Kontraktion oder Heilung kommt es aufgrund des Vorhandenseins lokaler Veränderungen oder generalisierter fibröser Tumore in der Lunge oder Pleura zu einer Abnahme des Lungenvolumens, wodurch deren vollständige Expansion verhindert wird.

Wenn sich die Lunge zurückzieht, wird der intrapleurale Druck negativ, was zu einer Abweichung mediastinaler Strukturen in Richtung der betroffenen Seite führt, um den Volumenverlust auszugleichen, was auch eine kompensatorische Hyperinflation nicht betroffener Lungenbereiche verursacht.

Welche Symptome bei einer Atelektase auftreten, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: der Grunderkrankung und dem Ausmaß der Obstruktion. Manchmal zeigt Atelektase keine Symptome, es sei denn, die Obstruktion ist wichtig.

Es gibt eine große Variabilität in Bezug auf die klinischen Manifestationen und hängt auch von den kausalen Faktoren der Atelektase ab.

Unabhängig von der Ursache der Atelektase, der externen Kompression, der intrabronchialen Obstruktion oder der Inaktivierung oder des Fehlens von Surfactant wird der Kollaps von einer Absorption der in den Alveolen enthaltenen Luft begleitet, verbunden mit einem Volumenverlust des betroffenen Bereichs.

Atelektase beeinträchtigt den Lungenfunktionalismus unabhängig von der Pathologie, die ihn hervorruft, und verursacht Veränderungen in der Lungenmechanik und damit im Gasaustausch.

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Es besteht eine Bindung an die „pulmonale Compliance“ (Compliance = Volumen/Druck), die diese Lungenelastizität in Relation zur Dauer des Lungenkollaps beeinflusst, da bei längerer Dauer der Atelektase höhere Insufflationsdrücke erforderlich sein werden, um eine Aufweitung des Lungenkollaps zu erreichen zerfallene Gebiete.

Die elastischen Widerstände der Lungen des Erwachsenen und des Kindes sind ähnlich, jedoch ist die Brustwand des Säuglings dehnbarer, und das Zurückziehen dieser Wand trägt dazu bei, dass das Einblasen der Lunge in Bezug auf den Erwachsenen erschwert wird, so in Bei diesen kleinen ist die Arbeit, die erforderlich ist, um ein Luftvolumen in die Lunge einzuführen, im Vergleich zum Erwachsenen überlegen.

Der pathophysiologische Mechanismus der Atelektasebildung ist je nach Kollapsursache unterschiedlich.

Im Falle einer Atelektase aufgrund einer Bronchialobstruktion wird die in den Alveolen enthaltene Luft resorbiert, da deren Partialdruck geringer ist als der Druck des venösen Blutes, was dazu führt, dass die Alveolargase in das Blut gelangen, bis sie vollständig sind Zusammenbruch.

Die Symptomatologie, die wir im evolutionären Verlauf der Kompressionsatelektase finden können, ist wie folgt:

-A Husten: Er tritt auf, wenn das Hindernis als Abwehrmechanismus an Häufigkeit und Intensität zunimmt, um zu versuchen, das Hindernis zu lösen.

– Hämoptyse : Es kann auftreten, wenn die Ursache die Aspiration eines Fremdkörpers oder infektiöse Prozesse ist.

– Dyspnoe , Zyanose und Stridor: Offensichtlich, wenn die Atemwegsstenose auftritt.

– Brustschmerzen und Fieber: aufgrund einer Superinfektion als Folge einer Atelektase.

-Mediastinalverlagerung und Herzgeräusche: Bei massiver Atelektase tritt diese Verlagerung zur betroffenen Seite auf, wobei dieser Befund häufiger bei Kleinkindern auftritt, da sie eine größere Beweglichkeit des Mediastinums besitzen.

Die Diagnose einer Kompressionsatelektase sollte mit der Durchführung einer vollständigen Anamnese beginnen, gefolgt von einer gründlichen Untersuchung des Patienten, nach der Ärzte die Ätiologie des Prozesses untersuchen.

Die Diagnose einer Kompressionsatelektase bei Kindern ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden und ein hohes Maß an klinischem Verdacht ist erforderlich, um eine Atelektase bei Kindern mit akuten oder chronischen Symptomen der Atemwege auszuschließen.

Fazit

Eine Kompressionsatelektase ist ein Krankheitszeichen, legt aber nicht „per se“ eine spezifische Diagnose nahe. Es kann sich in jedem Lappen oder Lungensegment befinden, wobei die unteren, sowohl der rechte als auch der linke Lappen am häufigsten kollabieren.

Der Lungenkollaps tritt hauptsächlich bei Kompressionsatelektasen auf, weil das Parenchym durch eine äußere Ursache komprimiert wird.

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