Wie sehen AIDS-Läsionen aus?

AIDS oder erworbenes Immunschwächesyndrom ist eine ernste Erkrankung, die durch ein Virus verursacht wird, das als menschliches Immunschwächevirus oder HIV bezeichnet wird. Dieser Zustand schwächt das Immunsystem der betroffenen Person und macht die Person anfällig für Infektionen und andere Krankheiten. Wenn der Zustand fortschreitet, beginnt er alle Organe des Körpers nacheinander zu beeinflussen.

Auch die menschliche Haut, die als eines der größten Organe des Körpers gilt, ist von AIDS betroffen. Die Haut wird durch das Immunsystem des Körpers kontrolliert und reagiert auf einen Mangel an Immunfunktion als Folge einer HIV-Infektion. Die mit AIDS assoziierten Hautläsionen erscheinen in Bezug auf Merkmale und Symptome unterschiedlich. Basierend auf der Schwere der Erkrankung werden im Folgenden verschiedene Hautläsionen im Zusammenhang mit einer HIV-Infektion diskutiert.

Die Läsionen, die ein AIDS-Patient hat, können auf verschiedene Bedingungen zurückzuführen sein. Die Läsionen sehen je nach Zustand unterschiedlich aus und sind wie folgt:

Kaposi-Sarkom:

Das Kaposi-Sarkom ist eine Art von Hautkrebs, die häufig mit HIV in Verbindung gebracht wird. Dieser Zustand tritt häufig in den späteren Stadien von AIDS auf, wenn das Immunsystem mit niedriger T4-Zellzahl sehr schwach ist. Zu den Symptomen gehören dunkel gefärbte Hautläsionen vorwiegend entlang der Lymphknoten und Blutgefäße. Die Farbe reicht von braun, rot oder lila.

Haarige Leukoplakie:

Orale Haarleukoplakie ist eine Virusinfektion, die in der Mundhöhle auftritt. Sein charakteristisches Merkmal umfasst das Auftreten von weißen Läsionen auf der Zunge mit Flecken, die ihm ein eigentümliches haariges Aussehen verleihen. Es wird durch ein geschwächtes Immunsystem verursacht, das durch eine HIV-Infektion verursacht wird. Diese Läsionen haben keine spezifische Behandlung und hängen vom Gesamtbehandlungsplan der Erkrankung ab.

Psoriasis ist eine häufige Hauterkrankung, bei der sich die Hautzellen schneller als normal entwickeln. Dies führt zu einer übermäßigen Ansammlung von abgestorbener Haut auf der Haut, die nach einer Weile eine silberne Farbe annimmt. Dies verleiht der Haut ein schuppiges Aussehen. Diese Läsion kann jeden Teil der Haut betreffen und verschlechtert sich, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird. Die Behandlungsmodalität umfasst die Anwendung von topischen Steroidsalben. Bei AIDS-Patienten wirken diese Behandlungen jedoch möglicherweise nicht und erfordern möglicherweise eine Behandlung mit Phototherapie und Retinoid-Cremes.

Soor bei Patienten mit AIDS:

Mundsoor ist eine weitere Erkrankung, die die Mundhöhle einschließlich der Zunge betrifft. Sie ähneln der oralen Haarleukoplakie, weisen jedoch eine dickere Schicht auf. Diese Läsionen können auch durch Pilze verursacht werden, im Gegensatz zu den meisten anderen Läsionen, die durch Viren verursacht werden. Die Behandlung umfasst orale Medikamente und antimykotische Mundspülungen. Bei AIDS-Patienten tritt dieser Zustand häufig wieder auf und erfordert eine wiederholte Behandlung.

Herpesläsionen bei AIDS-Patienten:

Herpesläsion ist durch rote Blasen um den Mund oder die Genitalien gekennzeichnet. Dies sind stark infektiöse Blasen und stehen oft im Zusammenhang mit Windpocken und Gürtelrose . Verschreibungspflichtige Medikamente beseitigen oft die Läsionen und stoppen ihre Ausbreitung. In schweren Fällen sind diese Blasen um die Augen herum zu sehen. Diese Läsionen sind bei AIDS-Patienten sehr häufig.

Krätze:

Krätze ist eine problematische Erkrankung, die AIDS-Patienten betrifft. Dies liegt daran, dass sich diese Läsionen sehr schnell vermehren und sich auf benachbarte Bereiche ausbreiten. Sie sind extrem ansteckend und schwer zu kontrollieren. Sie werden durch Sarcoptes-Scabiei-Milben verursacht und sind für ihre juckenden roten Papeln bekannt.

Molluscum contagiosum bei AIDS-Patienten:

Molluscum contagiosum ist eine Hautläsion, die im Zusammenhang mit AIDS gesehen wird. Das Symptom umfasst erhabene Beulen über der Haut, die fleischfarben bis dunkelrosa erscheinen. Es wurde festgestellt, dass bei HIV-Patienten die Ausbrüche gleichzeitig über 100 Beulen umfassen. Diese Läsionen sind schmerzlos, aber ansteckend in der Natur. Es wird wiederholt mit flüssigem Stickstoff behandelt.

Diese Hautläsion ist durch das Vorhandensein gelber, schuppiger und öliger Plaques über der Haut gekennzeichnet, die bei Kratzen oder Reizung zu Blutungen neigen. Die Behandlung beinhaltet die lokale Anwendung von Hydrocortison. In schweren Fällen mit offenen Wunden können Antibiotika erforderlich sein.

Warzen im Zusammenhang mit AIDS

Hautwarzen im Zusammenhang mit HIV-Infektionen werden durch HPV oder das humane Papillomavirus verursacht. Die Läsionen erscheinen als fleischfarbene kleine Flecken mit blumenkohlartigem Aussehen. Die Läsionen neigen dazu, bei Reizung zu bluten, insbesondere wenn sie sich in Hautfalten oder im Mund befinden. Diese Warzen sind anfällig für Infektionen, wenn sie gereizt sind oder sich zu offenen Wunden entwickeln. Diese Läsionen treten bei AIDS-Patienten wieder auf und werden durch chirurgische Exzision behandelt.

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