Zerebrale Vaskulitis: Ursachen, Symptome, Behandlung, Prognose

Vaskulitis des Nervensystems ist die Entzündung der Blutgefäße. Es ist eine seltene Krankheit. Es wird oft von anderen Autoimmunerkrankungen wie Dermatomyositis,  systemischem Lupus erythematodes und auch in Fällen von rheumatoider Arthritis begleitet . Wegener-Granulomatose, Behcet-Syndrom , mikroskopische Polyangiitis sind einige der systemischen Erkrankungen, die zu zerebraler Vaskulitis führen können. Es gibt jedoch Fälle, in denen die Entzündung der Blutgefäße des Gehirns ohne andere Ursache auftritt, sie wird normalerweise als primäre Angiitis des zentralen Nervensystems (PACNS) bezeichnet.

Die zerebrale Vaskulitis repräsentiert eine heterogene Gruppe entzündlicher Erkrankungen. Es betrifft die Wände der Blutgefäße im Rückenmark, im Gehirn und in den Hirnhäuten.

Zerebrale Vaskulitis stört die normalen physiologischen und strukturellen Eigenschaften der Blutgefäße im Rückenmark, Gehirn und den Hirnhäuten. Als Ergebnis führt dies zur Bildung von Aneurysmen mit nachfolgender Blutung und Ischämie.

Symptome einer zerebralen Vaskulitis:

Zu den Symptomen einer zerebralen Vaskulitis gehören:

  • Müdigkeit (Müdigkeit)
  • Nervenprobleme (einschließlich Schwäche, Taubheit und Schmerzen)
  • Gelenkschmerzen
  • Hautirritationen
  • Fieber
  • Allgemeine Schwäche
  • Nierenprobleme (einschließlich dunkler oder blutiger Urin)
  • Bauchschmerzen (Bauchschmerzen).
  • Ischämische Attacken oder Mini-Schlaganfälle
  • Probleme mit dem Sehvermögen
  • Verwirrung und Vergesslichkeit.

Prognose der zerebralen Vaskulitis:

Bei etwa 25 % der Fälle von zerebraler Vaskulitis tritt ein Rückfall der Krankheit auf. Eine vollständige Genesung ist möglich, wenn die zerebrale Vaskulitis so früh wie möglich diagnostiziert wird und eine korrekte und wirksame Behandlung folgt. Eine verzögerte Diagnose einer zerebralen Vaskulitis kann zu dauerhaften neurologischen Problemen beim Patienten führen. Zerebrale Vaskulitis kann eine progressivere Form annehmen, wenn sie nach längerer Zeit wieder auftritt und sich als komplizierter erweist.

Unterschiede in der Art der Diagnose und Behandlung erschweren eine abschließende Einschätzung der Sterblichkeitsraten im Zusammenhang mit zerebraler Vaskulitis. Eine neuere Darstellung zeigt, dass etwa 14 % von 29 Patienten, die an zerebraler Vaskulitis leiden, abgelaufen sind. Die männliche Bevölkerung ist anfälliger für die Krankheit als die weibliche, wobei das Vorkommensverhältnis 7:3 beträgt. Obwohl es Menschen jeden Alters betreffen kann, wurde festgestellt, dass Menschen in der Altersgruppe von 40 bis 60 Jahren anfälliger sind.

Ursachen der zerebralen Vaskulitis:

Ein klarer und eindeutiger ursächlicher Faktor hinter dem Auftreten von zerebraler Vaskulitis wurde noch nicht entdeckt. In einigen Fällen werden abweichende Antikörper, auch als Autoantikörper bekannt, beobachtet, die die weißen Blutkörperchen angreifen, was zu einem Angriff auf die Gefäßwände führt und dadurch eine Entzündung verursacht. In anderen Fällen kann auch eine Virusinfektion eine zerebrale Vaskulitis verursachen.

Diagnose einer zerebralen Vaskulitis:

Das langsame Einsetzen der Symptome der zerebralen Vaskulitis führt zu einer verzögerten Diagnose der Krankheit. Es kann Monate und manchmal Jahre dauern, bis die Krankheit diagnostiziert wird. Normalerweise helfen die Krankengeschichte und die Symptome dem Arzt, den Zustand klinisch zu diagnostizieren. Die Symptome, die häufig mit dieser Krankheit in Verbindung gebracht werden und als Möglichkeit einer zerebralen Vaskulitis diagnostiziert werden, sind:

  • Eine hohe Anzahl weißer Blutkörperchen
  • Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen)
  • Eine hohe Thrombozytenzahl
  • Allergische Reaktionen
  • Nieren- oder Leberprobleme
  • Antikörper (Werkzeuge, mit denen der Körper Bedrohungen abwehrt)
  • Immunkomplex
  • Erhöhung von Entzündungsmarkern.

Ärzte führen eine Reihe von Tests durch, um festzustellen, ob der Patient an zerebraler Vaskulitis leidet. Im Allgemeinen werden Patienten dazu gebracht, sich Tests wie zerebraler Angiographie, MRI, CT-Scans, Gehirnbiopsie, digitaler Subtraktionsangiographie und dergleichen zu unterziehen. Obwohl Bluttestergebnisse oft normal sind, können sie Anzeichen einer Entzündung aufweisen. Es muss jedoch beachtet werden, dass das Ergebnis all dieser Tests negativ sein kann, was irreführend ist. Neben allen oben genannten Tests wird auch eine gründliche Untersuchung der Krankengeschichte der Familie sowie des Patienten durchgeführt. Es ist auch wichtig, die Möglichkeit von Krebs und anderen Komplikationen auszuschließen, die sich aus Infektionen ergeben, da sie häufig ähnliche Symptome zeigen.

Behandlung der zerebralen Vaskulitis:

Zerebrale Vaskulitis ist eine äußerst seltene Erkrankung, die sich nicht nur als schwierig zu diagnostizieren erweist, sondern auch viele Variationen in der Diagnose- und Behandlungsmethode beinhaltet. Den Patienten werden im Allgemeinen hohe Dosen von Steroiden wie Prednison und Glukokortikoiden in Kombination mit Cyclophosphamid verschrieben. Anschließend werden niedrigere Dosen des Immunsuppressivums verschrieben, um eine langfristige Remission zu erreichen. Die Behandlung anderer Krankheiten im Zusammenhang mit Vaskulitis wird ebenfalls durchgeführt, um Komplikationen zu reduzieren.

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Die schwierige Diagnose macht es sehr wichtig, nicht zu zögern, sobald ein Symptom bemerkt wird. Es besteht jedoch kein Grund zur Befürchtung. Eine gründliche Auswertung der Krankengeschichte, der Familienanamnese und die Bewertung der diagnostischen Testberichte hilft bei der richtigen Diagnose des Zustands durch den Arzt. Eine Langzeitbehandlung kann zerebrale Vaskulitis heilen und auch verhindern, dass sie in der Zukunft wieder auftritt.

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